F3 800

Das Hochgefühl einer 1000er mit dem Handling einer 600er. Das Drehmoment eines Zweizylinders mit der Beschleunigung eines Vierzylinders.
Die MV Agusta F3 800 verschiebt die Leistungsgrenzen dank des beeindruckenden italienischen Dreizylindermotors.

Mehr Leistung, mehr Drehmoment, mehr Adrenalin. Das Ergebnis? Ein Motorrad mit außergewöhnlichem Handling, einem hochmodernen Elektronikpaket und einem neuem 800-cm³-Motor mit beeindruckenden 148 PS und 88 Nm Drehmoment. In Verbindung mit dem superniedrigen Gewicht von 173 kg ergibt sich ein Leistungsgewicht, mit dem das Bike den Kampf mit den 1-Liter-Sportbikes aufnehmen kann.
Die MV Agusta F3 675 hat das Supersport-Konzept der mittleren Gewichtsklasse neu definiert, mit ihrem perfekten Gleichgewicht zwischen Motor und Fahrwerk, dem mit italienischem Rennsport-Know-How vollgepackten Antrieb und einem Fahrwerk mit erstklassiger Performance sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke. Die MV Agusta F3 800 geht sogar noch weiter und verschiebt die Grenzen für Mittelklasse-Supersport-Bikes bis in den Bereich der Superbike-Replikas; nicht zuletzt mit ihrem revolutionären Design, das nichts weniger ist als ein Meilenstein der Fahrzeuggestaltung.


Specification

  • 798-cm³-Dreizylinder-Reihenmotor
  • Bohrung 79,0 mm, Hub 54,3 mm (8,4 mm mehr als die F3 675)
  • Höchstleistung 148 PS bei 13.000 U/min (20 PS mehr als die F3 675)
  • Max. Drehmoment 88 Nm bei 10.600 U/min
  • Drehzahlbegrenzung bei 13.500 U/min
  • Anti-Hopping-Kupplung
  • Trockengewicht: 173 kg (gleich wie F3 675)
  • Leistungsgewicht: 1,17 kg/PS (13,5 % weniger als F3 675, die ein Leistungsgewicht von 1,35 kg/PS hat)
  • Neue vordere Bremsanlage mit Brembo-Monoblock-Bremszangen
  • Reifen Pirelli Diablo Rosso Corsa

 

F3 800 EAS ABS EURO IV
€ 16.560

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Motor

Der Bohrungsdurchmesser bleibt unverändert bei 79,0 mm, während der Hub von 45,9 mm auf 54,3 mm vergrößert wurde, sodass der Hubraum von 675 auf 798 cm³ stieg. Die Höchstleistung liegt bei beeindruckenden 148 PS bei 13.000 U/min, und das maximale Drehmoment von 88 Nm wird bei 10.600 U/min erreicht. Der Drehzahlbegrenzer wurde auf 13.500 U/min eingestellt. Die Motorsteuerung mit doppelter obenliegender Nockenwelle und vier Titanventilen pro Zylinder ergibt eine großartige Leistung, vor allem bei hohen Drehzahlen. Auch bei den Kraftstoffeinspritzdüsen gab es Verbesserungen, die höhere Durchflussraten als bei der F3 675 sicherstellen.

Der Dreizylindermotor ist ein beeindruckendes Beispiel für modernste Motorradtechnik: extrem leicht und kompakt (mit einem Gewicht von nur 52 kg) verfügt er über ein im Schalengussverfahren hergestelltes Closed-Deck-Kurbelgehäuse mit integrierten Laufbuchsen. Die Wasser- und Ölkreisläufe sind in die Gussteile des Kurbelgehäuses integriert und die entsprechenden Pumpen befinden sich im Inneren des Motors, was deutliche Vorteile sowohl für das Design als auch für die Kompaktheit bietet. Eine weitere Innovation im Dreizylinder der MV Agusta F3 800 ist die gegenläufige Kurbelwelle, eine technische Lösung, die vor der F3 675 ausschließlich den MotoGP-Maschinen vorbehalten war. Das Ziel? Das Einlenkverhalten zu verbessern, die Balance des Motors zu erhöhen und so die vorhandenen Handling-Qualitäten der F3 noch besser zur Geltung zu bringen.Die deutlich höhere Performance – bei unverändertem Gewicht des Bikes – wird durch das verbesserte Leistungsgewicht im Vergleich zur 675 F3 unterstrichen (1,17 kg/PS). Und das ist nicht alles: die Reaktionsfähigkeit bei der Beschleunigung wurde unter allen Bedingungen deutlich spürbar verbessert, ebenso wurde die Leistungsentfaltung im mittleren Drehzahlbereich geglättet. Diese beiden entscheidenden Faktoren stehen für einen bisher ungeahnten Fahrspaß auf der Straße und schnellere Rundenzeiten auf der Rennstrecke.Die beeindruckende Leistung von 148 PS wird in eine Höchstgeschwindigkeit von rund 269 Kilometer pro Stunde umgesetzt, auch dank einer von 16/43 auf 17/41 erhöhten Sekundärübersetzung. Nicht zuletzt bietet die von MV Agusta entwickelte und hergestellte mechanische Anti-Hopping-Kupplung auch beim härtesten Bremsen eine optimale Performance.

Elektronik

MV Agustas Dreizylinder-Bikes verfügen mit der MVICS-Plattform (Motor & Vehicle Integrated Control System) zur vollelektronischen Steuerung von Gasempfindlichkeit und Drosselklappengehäuse inklusive Traktionskontrolle über das modernste Elektronikpaket, das es je in der Supersportklasse gab.Technologisches Herzstück der MVICS-Plattform ist das vollständige Ride-by-Wire-System: Dieses System stellt jederzeit unabhängig von der Gasgriffstellung die ideale Drosselklappenöffnung ein. Es gibt in der Tat keine mechanische Verbindung zwischen Gasgriff und Drosselklappe: das optimale Kraftstoff-Luft-Gemisch wird stattdessen durch das Mapping für Einspritzanlage und Zündung definiert, sodass unter allen Lastbedingungen jederzeit die optimale Performance zur Verfügung steht.

MVICS bietet verschiedene Mappings mit drei von MV Agusta-Technikern entwickelten Einstellungen und einem vierten Mapping, das vom Fahrer mit den gewünschten Parametern vollständig an die individuellen Vorlieben angepasst werden kann.Heutzutage ist Traktionskontrolle ein Muss: diese bietet dieselben Leistungskriterien, die das System bei der F3 675 so erfolgreich gemacht haben. Der Fahrer kann zwischen acht verschiedenen Empfindlichkeitsstufen wählen, die leicht über die Lenkerarmaturen und die kompakte, vollständig digitale Instrumententafel ausgewählt werden können.

Fahrwerk

Dieselbe überragende Performance, die den Erfolg der kleineren F3 ausmacht, ist natürlich ein wesentlicher Bestandteil der MV Agusta F3 800. Der Radstand von nur 1380 mm ist ein rekordverdächtiger Wert, der die Grundlage für das außergewöhnliche Handling dieses Dreizylinder-Bikes bildet. Der Rahmen ist das Ergebnis einer cleveren Kombination aus einem Hauptrahmen aus ALS-Stahlrohren, einem Mittelteil aus Aluminiumguss-Seitenteilen und einer verlängerten Schwinge (576,5 mm), um die Traktion zu maximieren. Die hochmoderne 43-mm-Marzocchi-Gabel mit 125 mm Federweg, einstellbarer Federvorspannung und Einstellmöglichkeiten für Zug- und Druckstufe ist so ausgelegt, dass der Fahrer das letzte Quäntchen Leistung aus dem High-Performance-800er-Motor quetschen kann.
Das Sachs-Zentralfederbein bietet 123 mm Federweg, hat einen separaten Ausgleichsbehälter und ist in Federvorspannung, Zug- und Druckstufe vollständig einstellbar. Die Bremsanlage wurde ebenfalls überarbeitet und ist jetzt mit Brembo Monoblock-Bremszangen (M4.34a) ausgestattet, um auch unter schwierigsten Streckenbedingungen maximale Bremsleistung zu gewährleisten.
Der Durchmesser der beiden vorderen Bremsscheiben bleibt unverändert (320 mm), und die hintere Bremsanlage verfügt weiterhin über eine Zweikolben-Bremszange in Verbindung mit einer einzelnen 220-mm-Bremsscheibe. Die F3 800 ist serienmäßig mit Pirelli Diablo Rosso Corsa der Größe 120/70 ZR17 vorne und 180/55 ZR17 hinten bereift.